Download Interpretation des Werkes "Erlkönig" von Johann Wolfgang von by E. Ü. PDF

By E. Ü.

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1.0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, summary: Goethes Ballade „Erlkönig”, die seiner voritalienischen Weimarer Zeit zugehört, ist im Jahre 1782 entstanden und eröffnet das Singspiel Die Fischerin, mit dem Untertitel „auf dem natürlichen Schauplatz zu Tiefurth vorgestellt”.

Johann Gottfried Herder, der ein Freund Goethes conflict, übersetzte eine alte dänische Volksballade ins Deutsche, wobei er irrtümlich den Elfenkönig als Erlkönig verstand. Dieser Übersetzungsfehler wurde dann von Goethe übernommen. Hirschenauer schreibt dazu:

„Gerade das falsch als ‘Erlkönig’ wiedergegebene dänische Wort, ‘ellerkonge’, das ‘Elfenkönig’ heißt, hat Goethes wache Phantasie beflügelt, die in seinem Innern schon schlummernden naturmagischen Vorstellungen in einer neuen shape auszudrücken”.

Goethe nahm als Grundlage die Ballade „Erlkönigs Tochter” aus Herders Volkslieder-Sammlung (1778/79), überarbeitete sie sprachlich und daraus entstand Erlkönig. Herders Gedicht „Erlkönigs Tochter” ist von der magischen Verlockung und der den Menschen verderbenden Macht geprägt. Gleiches gilt Goethes Ballade „Erlkönig”.

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Download Das "sprachgebundene Verhältnis" von Benn und Nietzsche by Katrin Eberle PDF

By Katrin Eberle

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie), 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In den vergangenen Jahren hat sich die Forschung vermehrt der Kunsttheorie Benn und Nietzsches zugewandt. Vor allem Bruno Hillebrand erforschte die Kunsttheorie, welche die beiden Dichter verband. Doch auch Gerhard free untersuchte die Ästhetik Gottfried Benns, die Benn auf Nietzsche zurückführte, und der damit in einem „sprachlichen Verhältnis“ zu Nietzsche stand.
Besonders den Artistikbegriff übernahm Benn von Nietzsche. In seinen kunsttheoretischen Äußerungen hat Benn keinen Namen so oft genannt wie den Nietzsches. Jedoch lässt sich auch ohne direkte Hinweise, durch die immer wiederkehrenden Andeutungen und Zitate, das einflussreiche Vorbild erkennen.
Es gibt jedoch auch Abweichungen im Nietzsche-Bild Benns. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die Benn und Nietzsche in ihrem Kunstbegriff und ihrer Sprache hatten, will ich in meiner Seminararbeit aufzeigen.

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Download Die Semantisierung der Großstadt in Honoré de Balzacs "Le by Anne Sophie Günzel PDF

By Anne Sophie Günzel

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, word: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, summary: In der folgenden Arbeit wird die Struktur und Semantisierung des literarischen Raumes erläutert. Hierbei stellt sich die Frage nach der Definition des literarischen Raumes und nach dessen Darstellung in literarischen Texten. Des Weiteren ist zu klären aus welchen Elementen er besteht, ob er eine Bedeutung hat und wodurch er diese erhält. Zur Beantwortung dieser Fragen wird im ersten Kapitel das Raummodell von Jurij M. Lotman vorgestellt, das theoretisch den literarischen Raum und seine Elemente beschreibt. Im zweiten Kapitel wird Lotmans Modell auf Le Père Goriot von Honoré de Balzac angewandt. Dieser Roman erschien 1834/35 in los angeles Revue de Paris und wurde 1835 als Band im Rahmen von Balzacs erzählerischem Werk, unter dem Gesamttitel l. a. Comédie humai-ne veröffentlicht. Hierbei soll insbesondere die Semantisierung der Räume innerhalb von Paris untersucht werden. Zu beantworten ist die Frage der Rolle der Räume im Roman und deren semantische Bedeutung. Ferner soll im dritten Kapitel auf die Protagonisten in den verschiedenen Handlungsräumen und auf ihre Grenzüberschreitungen innerhalb dieser Räume eingegangen werden. Dem schließt sich eine kurze Darstellung der moralischen und der sozialen Semantisierung an. Im letzten Kapitel wird die Metaphorik in Le Père Goriot erörtert. Balzac bedient sich der Tiermetaphorik, um die sozialen Prozesse der Gesellschaft in Relation zu naturhaften Prozessen zu setzen, die sich z.B. in der Tierwelt ab-spielen. Die Tiermetaphorik soll hinsichtlich des sozialen und moralischen Verhaltens der Gesellschaft untersucht werden. Zunächst wird sich die Darstellung auf die Maison Vau-quer und auf deren Bewohner konzentrieren. Schließlich wird die metaphorische Beschrei-bung von Paris die Gesamtdarstellung beenden. Paris wird als ein Naturraum geschildert, in dem das Gesetz des Stärkeren herrscht. Wird sich demnach die angeblich zivilisierte Gesellschaft als korrupt, gewalttätig und egoistisch entpuppen?

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Download Bibliotheken in der Lyrik - Eine Darstellung im by Magdalena Jagelke PDF

By Magdalena Jagelke

Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, word: three, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, summary: Abhandlungen zum Motiv Bibliothek in der Literatur beschäftigen sich kaum mit dem Motiv speziell in der Gattung Lyrik.
Der vorliegenden Arbeit liegt die Motivation zugrunde, ausgewählte Gedichte darauf zu untersuchen, ob sie den allgemeinen Tendenzen der literarischen Beschreibung des Motivs Bibliothek in der Literatur im Kontext ihrer Zeit entsprechen.
Die Definition für die verschiedenen Varianten des Motivs Bibliothek in der Literatur liefern hierbei die diesbezüglichen Thesen von ok. Dickhaut, D. Rieger und
C. Schmelz-Schneider.

Um der Fragestellung nachzugehen, werden die ausgewählten Gedichte in einen bibliothekarisch-historischen Kontext gestellt. Es werden Gedichte aus dem Humanismus, der Restauration sowie aus dem 20. Jahrhundert und der Gegenwart untersucht.
Die zu untersuchenden Gedichte werden in Kapitell four – 6 je nach dem folgenden Muster dargestellt:
1.Bibliotheksgeschichtliche Aspekte – kurzer Abriss der Bibliotheksgeschichte der jeweiligen Epoche sowie Tätigkeiten und Merkmale von Bibliotheken und Bibliothekaren.
2.Tendenzen in der Beschreibung des Motivs Bibliothek in der Literatur – allgemeine Tendenzen in der Epoche bei der Beschreibung des Motivs Bibliothek in der Literatur.
3.Bibliotheken in der Lyrik – Analysen von Gedichten aus den jeweiligen Epochen.

Bei den Gedichtanalysen liegt der Fokus beim Inhalt der Gedichte, nicht in formalen Merkmalen wie dem Rhythmus oder Klang.
Den geographischen Schwerpunkt der Darstellungen bildet der deutschsprachige Raum.

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Download Der zwiespältige Charakter der Lady Macbeth im Hinblick auf by Steffen Plutz PDF

By Steffen Plutz

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Englisch - Literaturgeschichte, Epochen, observe: 2,5, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Anglistik), Veranstaltung: Gendered areas – Repräsentation des weiblichen in der frühen Neuzeit , Sprache: Deutsch, summary: In Shakespeares Tragödie „Macbeth“ (1606) nimmt die Figur der girl Macbeth eine der bedeutendsten und auch undurchsichtigsten Rollen innerhalb des Stückes ein. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit soll die Rolle der woman Macbeth im Hinblick auf deren Geschlecht und mannigfaltigen Charakter erarbeitet werden. Die individual woman Macbeth ist nicht einfach zu durchschauen und ihre Handlungen und Empfindungen lassen sich teilweise nicht eindeutig definieren: Macbeths Frau scheint auf der einen Seite zunächst wesentlich stärker und rücksichtsloser als Macbeth selbst zu sein. Dennoch kann Sie, obwohl Sie selbst den Mord an König Duncan geplant hat, den Monarchen nicht selbst umbringen, was once auf ihr weibliches Geschlecht zurückzuführen ist, welches Sie in verschiedenen scenario bannen möchte. Auf der anderen Seite wird Sie nach dem Mord, von Albträumen und Vorwürfen heim gesucht und schlafwandelt durch das Schloss.
Gelingt es woman Macbeth die für diese Zeit typisch weiblichen Eigenschaften der Zurückhaltung, Schwäche und Unterwerfung abzulegen, in Sinne einer Abgrenzung zum männlichen Geschlecht? Kann Sie als eine Frau betrachtet werden, die revolutioniert und emanzipiert auftritt? Oder lassen sich mehrere Punkte in ihrem Handeln feststellen, die darauf schließen, dass ihre Versuche aus der männlichen Dominanz zu entkommen, fehlgeschlagen sind? Findet eine Entwicklung ihres Charakters im Laufe des Stückes statt oder spielt Shakespeare in Macbeth letztendlich nur mit stereotypischen Darstellungen von Frauen- und Männerbildern?
Diese Fragen sollen im Verlauf der Arbeit erörtert werden, um schließlich eine Antwort auf die Fragestellung zu finden ob woman Macbeth es schafft sich von ihren weiblichen Eigenschaften und Charakterzügen zu trennen oder ob sie schließlich doch dem männlichen Geschlecht unterlegen ist und ihre Weiblichkeit beibehält.

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Download Das Frauenbild in Gérard de Nervals 'Voyage en Orient' und by Susanne Held PDF

By Susanne Held

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, word: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Interkulturelle Europa- und Amerikastudien), Veranstaltung: Der Epochenumbruch und seine Folgen für das kulturelle Feld Frankreichs (1789- 1848), Sprache: Deutsch, summary: «L' Orient ne doute jamais de rien; tout y est attainable» (Nerval 1984: 445). Dieses Zitat aus Gérard
de Nervals Voyage en Orient spiegelt das mystifizierte Bild des Orients wieder, das im 19.
Jahrhundert in Europa vorherrschte. In der Reiseliteratur, die damals zu einem beliebten Genre
avancierte, zeugen zahlreiche Berichte von einer regelrechten „Orientalomanie“ (vgl. Ueckmann
2001: fifty two; 104). Vor Nerval schrieben bereits de Lamartine und Chateaubriand einen Voyage en
Orient, weitere gleichnamige Werke von Flaubert und anderen sollten folgen. Im Gegensatz zu
diesen kanonisierten Werken, fanden die Reiseberichte von Schriftstellerinnen wesentlich weniger
Beachtung in der Öffentlichkeit.
Reiseberichte bieten einen interessanten Ansatzpunkt, um die Wahrnehmung einer fremden
Kultur zu analysieren, aber auch um sich mit der unfreiwilligen kulturellen Selbstdarstellung der
Kultur des Autors auseinanderzusetzen, die unweigerlich in jedem Reisebericht impliziert ist (vgl.
Ueckmann 2001: 51).
In dieser Arbeit soll das Frauenbild in Gérard de Nervals Voyage en Orient (erschienen 1851)
und Suzanne Voilquins Souvenirs d'une fille du peuple ou los angeles Saint-simonienne en Égypte
(veröffentlicht 1865) analysiert und miteinander verglichen werden.1 Ich habe diese beiden
Reiseberichte ausgewählt, da die beiden Autoren etwa zur gleichen Zeit, in den 1830er und 1840er
Jahren, das gleiche Land, Ägypten bereisten. Aufgrund ihrer sozialen und geschlechtsspezifischen
Vorraussetzungen, sind ihre Sichtweisen jedoch unterschiedlich geprägt. Besonders interessant ist
die examine des Frauenbilds in den beiden Reiseberichten, da es ein Ziel sowohl Nervals als auch
Voilquins conflict, die Rolle und Lebensweise der Orientalinnen zu erforschen (vgl. Hout 1997: 190;
Voilquin 1978: 273). Ich gehe in der gesamten Arbeit zuerst auf Nerval ein, da sein Voyage als
kanonisiertes Werk, den typischen Kriterien des damaligen Reiseberichts entspricht.
Zum besseren Verständnis der Berichte werde ich im zweiten Kapitel zunächst auf die
Ausgangspositionen der beiden Autoren und ihrer Reisen eingehen. Dann erläutere ich im dritten
Kapitel, als Grundlage für die examine der Fremdbilder in beiden Werken, den
Konstruktionscharakter von Reiseberichten, anhand der Konzepte von Foucault und acknowledged. Vor
diesem Hintergrund analysiere ich in den folgenden Kapiteln das Frauenbild in Nervals Voyage und
Voilquins Souvenirs. Ein Vergleich der beiden Frauenbilder und eine kurze Zusammenfassung
schließen die Arbeit ab.

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Download König Artus und die arturische Gesellschaft im Parzival by Nicole Rösingh PDF

By Nicole Rösingh

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1-, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Artus- und Gralswelt im deutschen Roman um 1200, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Welt um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde erlebte im deutschsprachigen Raum um 1200 in der höfischen Artusdichtung, die durch Chrétien de Troyes in Frankreich begründet wurde, ihren literarischen Höhepunkt. Neben Hartmann von Aue hat auch Wolfram von Eschenbach sich im "Parzival" des Artusstoffes angenommen, wobei er den Artushof jedoch nicht als einziges Gesellschaftsmodell in seine Erzählung integriert hat. Mit der Welt des Grals und seiner Ritter, den Templeisen, kam vielmehr eine neue Sphäre hinzu, die bereits in Grundzügen im "Percevalroman" von Chrétien angelegt worden conflict. Wolfram gestaltete diese jedoch weiter aus und entwickelte auf diese Weise einen zweiten konkreten Gesellschaftsentwurf neben dem Artushof. Während die Gralsgesellschaft von der Forschung jedoch lange Zeit als Gesellschaftsutopie verklärt wurde, fanden König Artus und sein Hof kaum Beachtung oder es wurde ihnen eine grundsätzlich unfavorable Bewertung zuteil. So wurde die Gralswelt als ein völlig anderes und übergeordnetes Gesellschaftsmodell wahrgenommen, wohingegen die Artuswelt als defizitär und existenzunwürdig abgeurteilt wurde. Doch wollte Wolfram mit der Artusgesellschaft tatsächlich Kritik an einem lange Zeit als excellent verstandenen weltlichen Rittertum üben?
Die folgende Ausarbeitung wird sich deshalb schwerpunktmäßig mit der Darstellung von König Artus und der arturischen Gesellschaft im literarischen Weltentwurf des "Parzival" befassen. Zunächst soll jedoch ein kurzer Einblick in die culture des Artusstoffes gegeben werden, um festzustellen, auf welche Weise sich die Figur des Königs im Laufe der Zeit entwickelt hat.
Der darauf folgende Abschnitt wird sich schließlich der Gestaltung der Artuswelt im "Parzival" widmen. Dabei sollen die Strukturen des Artuskönigtums und der arturischen Herrschaftsausübung aufgezeigt werden sowie die Bedeutung der Tafelrunde für die Gemeinschaft am Artushof. Ein weiteres Unterkapitel wird sich mit der Zeichnung der Figur des König Artus befassen.
Schließlich sollen unter dem Gesichtspunkt der arturischen Lebensführung zwei für die Artusgesellschaft konstitutive Aspekte untersucht werden, nämlich die der Ritterschaft und die des Minnekults, wobei Letzterer auch die Betrachtung der Frau am Artushof mit einschließt. Der letzte Abschnitt wird sich mit der Frage auseinander setzen, ob Wolfram durch seine Gestaltung der Artushofes tatsächlich Kritik an diesem Gesellschaftsmodell ausüben wollte.

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Download Das Wasser in Friedrich de la Motte-Fouques Undine (German by Ute Hennig PDF

By Ute Hennig

Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: Sehr intestine, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fachbereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Die schöne Leiche, Sprache: Deutsch, summary: Im Jahr 1811 erschien im „Frühlingsheft" der von Friedrich de l. a. Motte-Fouqué von 1811 - 1814 herausgegebenen Zeitschrift „Jahreszeiten" seine Erzählung „Undine". Als Vorlage diente neben der Lebensgeschichte des Barons das 1566 postum veröffentlichte „Über de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus" des Arztes und Natur¬philosophen Philippus Aureolus Paracelsus Theophrastus Bombastus von Hohenheim, ge¬nannt Paracelsus. Wie viele Romantiker, die sich gegen aufklärerische Gedanken sträubten, befasste sich auch Fouqué mit Paracelsus' „Naturphilosophie“, einer „Schrift über die Ele-mentargeister, die Sagenstoff mit naturphilosophischen Überlegungen und poetischen Ele¬menten verbindet [ ... ]“. Es entstand eine überaus erfolgreiche Erzählung, die weitere Auto¬ren bis in dieses Jahrhundert zu Bearbeitungen des Stoffes anregte.

Undine stammt nicht ohne Grund aus dem Wasser: Dem Wasser wurden in seiner Unerklärbarkeit von vielen Kulturen zahlreiche Götter und Dämonen zugeordnet, die verschiedene Funktionen erfüllten und entsprechend angebetet wurden. Viele dieser Gottheiten und Fabelwesen gaben im Laufe der Jahrhunderte, zum Teil nach ihrer Entmythi¬sierung, Anlass zur dichterischen Gestaltung. Diese reicht von Homers „Odyssee" und der Begegnung des Helden mit den Sirenen über mittelalterliche Sagen wie die „Melusine" bis hin zu den zahlreichen Wasserfrauen-Erzählungen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Ziel dieser an der Universität Bamberg im literaturwissenschaftlichen Seminar „Die schöne Leiche“ entstandenen Arbeit ist es, einen Überblick über die Bedeutung des Wassers für die Erzählung „Undine" zu geben. used to be bei Paracelsus' Elementargeister-Theo¬rien und mit dem speziellen Interesse der Romantiker am Phänomen „Wasser" beginnt, führt weiter zu kulturgeschichtlichen und psychologischen Hintergründen der „Wasserfrauen-Erzäh¬lungen". Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Zusammen¬hang von Wasser, Weiblichkeit und damit verbundenen männlichen Vorstellungen.

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Download Die Minnegrottenallegorie als Gedächtniskunst - Der Tristan by Nicole Henschel PDF

By Nicole Henschel

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Tristan, sixteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Um 1210 schreibt Gottfried von Straßburg den „Tristan“ und schafft so ein Werk, welches bis heute Gültigkeit hat. Es ist die senemaere zweier senedaere, die im Konflikt mit der minne und der êre stehen, in der die Spannung zwischen Gott und der Welt gezeigt wird und die vom Zentralmotiv des leit geprägt ist. Es geht um die Geschichte der Liebenden Tristan und Isolde, die schicksalhaft von einer glühenden Leidenschaft überwältigt werden und sich gegen alle Vernunft, Regeln, Normen und Konventionen gesellschaftlichen Zusammenlebens stellen. Die Figur der ardour steht neben dem Recht auf individuellem Glück im Mittelpunkt. Da dies aber zur Konfrontation mit der Ehe zu König Marke und dem Weltlauf führt ist diese Liebe zum Scheitern verurteilt, lebt aber im Untergang als höchster Lebenswert weiter.
Grob einteilen lässt sich der „Tristan“ in drei Teile. 1.) die Jugend Tristans und die höfisch-ritterliche Bewährung, 2.) die durch den Minnetrank einsetzende Liebesbeziehung zwischen ihm und Isolde, die eine Reihe von betrügerischen pay attention und Liebesbegegnungen zur Folge hat und im Höhepunkt der Minnegrotte gipfelt, und 3.) die Trennung beider und die anschließende Begegnung zwischen Tristan und Isolde Weißhand.
Da Gottfrieds Fassung Fragment geblieben ist, wird der gemeinsame Tod von Tristan und der blonden Isolde nicht mehr erzählt.
Eine der vieldiskutierten Stellen des „Tristan“ ist die Flucht in die Minnegrotte und in ein zeitlich begrenztes paradiesisches Leben. Die allegorische Auslegung der Grotte soll Thema meiner Arbeit sein. Ich werde versuchen die Bedeutung und die Zusammenhänge herauszuarbeiten und dabei verschiedene Standpunkte der Forschung wie auch die Gedächtniskunst einbeziehen. Deshalb werde ich anfangs einen Überblick über die Gedächtniskunst, der ars memorativa geben, dann zur Allegorie der Minnegrotte übergehen und dabei versuchen, beides in einen Zusammenhang zu bringen. Ich stütze mich bei der allegorischen Auslegung hauptsächlich auf die Texte von Friedrich Ranke „Die Allegorie der Minnegrotte in Gottfrieds Tristan“ und Ulrich Ernst „Gottfried von Straßburg in komparatistischer Sicht. shape und Funktion der Allegorese im Tristanepos“ , bei der
Bearbeitung der Gedächtniskunst ziehe ich Beiträge aus dem Werk „Mnemosyne. Formen und Funktionen der kulturellen Erinnerung“ heraus. Zitate aus dem Tristan von Gottfried von Straßburg ziehe ich aus der Übersetzung von Friedrich Ranke , und werde diese im Verlauf mit den Versangaben belegen.

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Download „Aber das ist kein Briefthema“ - Über den Briefschreiber by Anna Brixa PDF

By Anna Brixa

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,0, Freie Universität Berlin (Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: „Briefkultur im 20. Jahrhundert“, Sprache: Deutsch, summary: Der short ist ein fester Bestandteil unserer zwischenmenschlichen Kommunikation; ein Aspekt dieser Kommunikation, der auf eine lange culture zurückblicken kann. Briefe gab es in allen Epochen und in allen Schriftkulturen. „Sie setzen die real Fähigkeit der Schrift um, als sprachliches Medium räumliche Distanzen zu überwinden.“
Persönliche Briefe drücken den Wunsch aus, mit einer fernen individual in fruchtbaren Gedankenaustausch zu treten. Sich mitzuteilen und - noch besser! - Mitteilungen zu empfangen. „Post zu bekommen, ist großartig; durch die Jahrhunderte ist dieses Gefühl vielfältig belegt.“
Den Hauptteil der Arbeit bildet die exemplarische Auseinandersetzung mit dem Briefschreiber Peter Szondi. Anhand ausgewählter Korrespondenz zu verschiedenen Schwerpunktthemen und unter Berücksichtigung seiner Biographie soll eine Annäherung an den Literaturwissenschaftler, den Freund und Privatmenschen Szondi versucht werden.
Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der Korrespondenz mit Paul Celan liegen. Nicht nur sind diese Briefe in besonderem Maße aufschlussreich für die Annäherung an den Privatmenschen Peter Szondi; auch legen die biographischen Gemeinsamkeiten mit Celan den Grundstein für die essentiellen Themen ihres Briefwechsels, Themen, die Szondis Persönlichkeit in entschiedenem Maße prägten.
Was bleibt, ist eindringlich nach der Zukunft des Briefes zu fragen. Unbestritten ist es frevelhaft, einen mit Tinte auf Büttenpapier verfassten short mit einer äußerlich charakterlosen, in einer Masse meist unnötiger Informationen und junk mail im Account auftauchenden privaten e mail zu vergleichen. Und natürlich ist es schöner, seinen Briefkasten durch Öffnen einer Klappe als durch einen Mausklick zu leeren.
Doch wenn guy genauer hinsieht und die Nostalgie beiseite lässt, in die unsere moderne Gesellschaft im Angesicht neuer Technologien gerne verfällt, wird guy viele konstitutive Strukturelemente des Briefs auch in der email wieder finden.
Sicherlich wird dem Briefwesen nicht nur in der Literaturwissenschaft, sondern auch in der modernen Tageskommunikation eine „gewisse Randständigkeit“ erhalten bleiben. Doch dadurch wird das Briefeschreiben noch lange nicht zum Randphänomen. Es bleibt ein hoher Genuss und eine angenehme shape der Selbstreflektion, der guy sich regelmäßig hingeben sollte. Lässt sich ja trotzdem according to electronic mail ankündigen: „Aber das ist ein Briefthema.“

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